Zur Person


    Bernhard Ulrich

VanilleschnuefflerDer Gewürzhandel Bernhard Ulrich wurde Anfang des Jahres 2000 gegründet. Dabei haben wir uns derzeit ausschließlich auf den Import und den Handel mit echter Bourbon-Vanille aus Madagaskar spezialisiert.
Ins Rollen gekommen - im wahrsten Sinne des Wortes - ist die Idee 1995 während einer Reise mit dem Fahrrad durch den tropischen Norden Madagaskars. Immer wieder hatten wir entlang der Piste kleine Dörfer durchquert, in denen Vanilleschoten auf hüfthohen Bambusgestellen zum Trocknen ausgebreitet in der Sonne lagen. Welche Mengen das waren, läßt sich kaum sagen; Es müssen Zentner wenn nicht gar Tonnen gewesen sein. Der süßliche Duft der Vanille, der die gesamte Gegend durchströmt, ist unendlich betörend und wurde so zu unserem besten Wegweiser. Immer der Nase nach zum nächsten Etappenziel. Meist war mit dieser unsichtbaren Beschilderung das nächste Dorf schon zu erahnen, lange bevor es dann tatsächlich in Sichtweite kam.

Unwillkürlich drängte sich in diesem Umfeld der Gedanke an die Abenteuer des 17. Jahrhunderts auf: Dickbäuchige Karavellen, vollbeladen mit den Schätzen der Gewürzinseln pflügen sich schwerfällig durch den indischen Ozean. In den Laderäumen stapeln sich Säcke voll Pfeffer, Nelken, Ingwer und Vanille bis unter die Decke. Viele Frachten werden ihren Bestimmungshafen nie erreichen. Auf der Fahrt um das ´Kap der Guten Hoffnung´ geraten die Schiffe in Stürme, zerschellen an Riffen oder werden von Freibeutern aufgebracht . So manche Hoffnung auf Reichtum und Gewinn zerschlägt sich im Wind.
Irgendwo entlang dieser Strecke kam es dann - eingefangen vom Duft der Vanille - zur Initialzündung für den Vanillehandel, und so rollten wir am Ende der Reise mit unseren ersten beiden Kilogramm Vanille in den Fahrradtaschen durch den madagassischen Zoll am Flughafen von Antananarivo.

Aus diesen Erlebnissen ist nun ein kleines Unternehmen geworden, das jedes Jahr eine kleine aber ausgesuchte Menge Vanilleschoten direkt aus Madagaskar einführt. Auf die erste folgten drei weitere Reisen. So konnte ich mir ein Bild von den Anbaumethoden vor Ort machen. Auf Madagaskar scheint man aus den Fehlern anderer gelernt zu haben und setzt verstärkt auf eine nachhaltigen Wirtschaft. Verbreitet sind Pflanzungen in Kleinkulturen. Keine erosionsfördernden Kahlschläge, sondern lediglich partielle Lichtungen des Waldes. Der Faserpelz von geschälten Kokosnüssen schützt den Boden zuverlässig vor Sonne und Austrocknung, gleichzeitig dient er als Wasserspeicher. So bleibt das Ökosystem intakt. Ein Novum ist auch der kombinierte Anbau von Vanille und Nährstoffpflanzen. Der Boden regeneriert sich dadurch auf natürliche Art und Weise, und macht den Einsatz von teuren Düngemitteln überflüssig.

Deshalb kommen unsere Importe nun direkt aus der Vanilleregion. Das verkürzt die Handelswege, die traditionell über viele Stationen verlaufen, so daß wir Ihnen die echte Bourbon-Vanille direkt und ohne Umwege in die eigene Küche liefern können. Das macht sich natürlich auch im günstigen Preis bemerkbar. Gerade weil wir unsere Vanille nicht großflächig über den Einzelhandel vertreiben wollen, lebt die Idee davon, daß sie weitergereicht wird. Bitte unterstützen Sie uns dabei, indem Sie Ihren Freunden und Bekannten, die sich für Madagaskar im Allgemeinen, und Vanille im Besonderen interessieren eine E-Mail zukommen lassen. Ganz einfach mit dem Button "Empfehlen".

Kritik, Anregungen und Nachfragen sind herzlich willkommen. Bitte haben Sie aber auch Verständnis dafür, wenn wir nicht immer sofort antworten. Oftmals sind wir eben in Sachen Vanille unterwegs. Wir bemühen uns aber, alle Anfragen kurzfristig zu beantworten - Versprochen.

Ihr Bernhard Ulrich info@vanille-madagaskar.de