Bilder aus Madagaskar
Fotogalerie mit Impressionen aus dem
Herkunftsland der Vanille
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Gleich riesigen Treppen- stufen breiten sich die Reisfelder über den Hügelkuppen des Hoch- landes aus. Die traditionellen Lehmbauten verschmelzen im Licht der untergehenden Sonne mit der roten Erde.

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Nur 16 cm lang und 40 g schwer ist diese kleinste Lemurenart, der nacht- aktive Maus-Maki im Nationalpark von Rano- mafana.

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Frauengesichter aus dem Norden - stolz und majestätisch.

Karte von Madagaskar
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Ratzegrün und undurch- dringlich ist die tropische Pflanzenwelt. Die Halbinsel Masoala im Norden Madagaskars ist zugleich das größte zusammen- hänge Urwaldstück dieser Insel.

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Die madagassische Apotheke wächst quasi vor der Haustüre. Unzählige Hölzer und Pflanzen enthalten Wirkstoffe, die bei Durchfällen, Entzünd- ungen, Bluthochdruck und anderen Krank- heiten schnell helfen und Linderung verschaffen. Mittlerweile haben auch westliche Pharmakonzerne den im Urwald schlummernden Medikamentenschatz erkannt und erforschen jetzt gezielt die Pflanzenwelt Madagaskars.

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Zahllose Holzstege überspannen die Flüsse der Ostküste. Ob diese dauerhaft Bestand haben ist eine Frage des Wetters. Während der Regenzeit fegen Zyklonen über die Küstenregion hinweg und vernichten alles was nicht niet- und nagelfest ist.



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Tropenidylle im Nordosten der Insel.

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Alte Frau im Hochland.

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Zeburinder sind auf Madagaskar ein Statussymbol. Macht und Ansehen hängen von der Größe der Herde ab. Bei den Bara zählt ein Mann erst als Mann wenn er sich beim Viehdiebstahl einen Namen gemacht hat. Und erst dann darf er heiraten.

Karte von Madagaskar
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Mit der aufgehenden Sonne hebt sich die Silhouette einer Hütte und einer Wandererpalme aus dem Dunkel der vergehenden Nacht ab.

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Hotely: An den kleinen Verkaufständen entlang der Straße gibt es neben selbstgebranntem Rum und frischgebrühtem Kaffee immer einen kleine Stärkung aus fett- gebackenen Maniok- krapfen.

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´Mora-Mora´ - nur nichts überstürzen ist die Devise auf Madagaskar. Zeit ist hier ein dehnbarer Begriff, und so kann es Stunden, oder einen Tag dauern bis das nächste Sammeltaxi fährt und die Frauen mit all ihren Waren mitnimmt.



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Das 'Pousse-Pousse' ist die madagassische Rikscha. Ein Mitbringsel der polynesisch-indonesischen Besiedelungsgeschichte, die auf Madagaskar erst vor 1.500 Jahren begann.

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Rikscha-Bahnhof

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Voll beladenes Taxi- Brousse. Das Gepäck türmt sich zum Teil meterhoch auf dem Dach des Sammeltaxis. Dabei geht es wirklich erst los wenn genügend Fahrgäste "eingesammelt" wurden - und das kann Stunden dauern.

Karte von Madagaskar
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Früchtestand in der Hauptstadt Antananarivo. Auf den Märkten findet sich die gesamte Vielfalt aus allen Landesteilen.

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Rote Urwaldfrüchte. Der Name unaussprechlich, der Geschmack unbeschreiblich - einfach exotisch.

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Moffo das Brot der Madagassen. Kleine ausge- backene Teigbällchen. Je nach Landesteil gefüllt mit Bananen, Fleisch, Gemüse oder einfach nur gesalzen.



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Die Landschaft wird durch den Reisanbau geformt. Wo Wasser fließt wird Reis angebaut - Reisterassen so weit das Auge reicht.

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Schon die Kinder haben hier ihre kleinen Aufgaben. Sie holen Wasser, sortieren Reis oder passen auf die Geschwister auf. Anfangs ist es wie ein Spiel, bei dem sie die Erwachsenen nachahmen. Daraus wird ein Lernprozeß, mit dem sie langsam in Ihre späteren Pflichten hineinwachsen.

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Nur 4 Straßen verbinden auf einer Länge von 1.600 km die Küstenregion mit dem Landesinneren. Deshalb sind die Flüsse die den tropischen Regenwald durchziehen die wichtigsten Wege um die Schätze des Urwaldes zu transportieren.

Karte von Madagaskar
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"Hotelys" - meist ein einfacher Stand an dem man mit der Frage "Misy kafe ve" einen starken Kaffee und ein paar Moffo zum essen erhält.

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Tradition und Moderne prallen in diesem Land ständig aufeinander. Ochsenkarren und Last- wagen - High-Tech-Labore und traditionelle Heil- verfahren. Beide Welten liegen oftmals nur wenige Schritte von einander entfernt.

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Ochsenkarren sind auf dem Land das traditionelle Transportmittel.



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Lange menschenleere Sandstrände am indischen Ozean. Die grüne Vegetation drängt bis an die Uferkante heran.

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Chamäleon: Von den 100 Arten weltweit sind 40 auf Madagaskar heimisch.

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Kokospalmen: Die Natur schüttet ihren gesamten Reichtum über über der Region im Norden aus. Zuckerrohr, Vanille, Pfeffer, Zimt, Nelken, Kaffee, Reis und Bananen, Fische in den Flüssen und im Meer - alles gedeiht hier in verschwenderischer Fülle.
Karte von Madagaskar
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Bourbon-Vanille. Das schwarze Gold der roten Insel. Auf Bambusgestellen liegt sie zum Trocknen in der Sonne - zentnerweise.

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Gebündelte Vanilleschoten: Vanille ist die Frucht einer Kletterorchidee. Sechs Monate dauert der Prozeß bis sich die Frucht, die aussieht wie eine grüne mitteleuropäische Bohne, in eine schokoladenbraune, fein-würzig duftende Vanillestange von außergewöhnlichem Aroma verwandelt hat.

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Ein Hauch der bunten Unterwasserwelt findet sich in Form von Muscheln und Korallen auf den Märkten der Stadt wieder.



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Sie kamen über den Kanal von Mosambik. Die Vezo an der Westküste Madagaskars beherrschen auch heute noch die Kunst, wie man aus einem Baumstamm eine hochseetaugliche Segelpiroge herstellt.

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Reis - das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Das Setzen, Ernten und Dreschen und Entspelzen der Körner erfolgt von Hand.

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Ankunft in der Hauptstadt Tana (Antananarivo), dem Ziel der Bananenlaster von der Ostküste.

Karte von Madagaskar
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Aus Indonesien kam der Reisanbau nach Madagaskar. Doch die besten Qualitäten werden ins Ausland verkauft, so daß Madagaskar auf Reisimporte angewiesen ist.

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DieAnlage der Reiskulturen mit geschwungenen Dämmen sind ein ungeschriebenes Gesetz der Ahnen. Gerade Begrenzungen sind Fady - ein Tabu. Und die Regelwerke der Ahnen bestimmen nach wie vor das Leben der Menschen auf Madagaskar.

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Reissetzlinge müssen von einem Feld ins andere umgepflanzt werden. Da es dafür keine Maschinen gibt müssen alle mithelfen, auch die Kinder.



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Wo Brücken und Straßen fehlen, ist die Piroge das einzige Fortbewegungs- mittel um trockenen Fußes ans andere Ufer zu gelangen.

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Frosch: Um die einheimische Tierwelt zu entdecken muß man den eigenen Focus weit herunterschrauben. Ursprünglich gab es keine großen Tiere auf Madagaskar. Dieser Frosch ist nur daumennagelgroß.

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Mein madagassischer Freund Fano ist als Fremdenführer für eine kleine ´Agence´ tätig.

Karte von Madagaskar
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Eisvogel: Nur eine Beispiele der facettenreichen Tierwelt Madagaskars, in der täglich neue Arten entdeckt werden.

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Wasserfall im Nationalpark von Ranomafana. Heißes Wasser, heißt das Wort übersetzt. Ein heißes Bad in dem leicht schwefelhaltigen Wasser wirkt wohltuend nach einem langen Wandertag im Regenwald.

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Kein Schmetterling, sondern eine farben- prächtige Motte.



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Allee des Baobabs: In der Gegend von Morondava stehen die Affenbrotbäume so zahlreich wie sonst nirgends - eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler auf Madagaskar. Etliche tausend Liter Wasser speichert der faserige Stamm um so die monatelange Trocken- zeit zu überstehen.

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Flußmündung im dichten Tropenwald.

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Ein Fahrrad zu besitzen bedeutet Reichtum. Alle Waren müssen ansonsten getragen oder mit der ´charette´, dem Ochsen- karren zum Markt gefahren werden.

Karte von Madagaskar
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Scheinbar mühelos balancieren die Frauen schwere Lasten auf dem Kopf.

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Märkte sind die zentralen Umschlagplätze nicht nur von Waren, sondern auch von Neuigkeiten. In einem Land in dem es kaum Zeitungen, Fernseher und Telefone gibt, das wichtigste Informationssystem.

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Straßendorf in der Vanilleregion, im Norden Madagaskars



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Blick auf den alten Königspalast, die Rova in Antananarivo. Von hier aus lassen sich die zwölf Hügel überblicken, auf denen die Hauptstadt ursprünglich gegründet wurde.

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Der große Freitags- markt, der Zooma, verwandelt die Hauptstraße von Tana in ein undurchdringliches Gewirr von weißen Sonnenschirmen unter denen sich die Waren aus allen Landesteilen türmen. Auch wenn heute der Markt an verschiedenen Orten stattfindet, die Faszination des bunten Markttreibens ist immer noch die selbe.

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Auf Madagaskar leben 18 verschiedene Ethnien. Je nach Einwanderungslinie überwiegen Arabische, Afrikanische oder Asiatische Elemente. Die größte Volksgruppe stellen die im zentralen Hochland siedelnden Merina.

Karte von Madagaskar
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In jedem Dorf findet sich eine ´Épicerie´, ein kleiner Laden in dem es zumindest eine Cola und das einheimische ´Three horses beer´zu kaufen gibt.

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Die Wandererpalme ist das Wahrzeichen Madagaskars. In ihren Blattstielen sammelt sich das Wasser für den Durstigen. Doch es gibt noch eine zweite Erklärung: Die Fächerkrone ist immer Ost-West ausgerichtet und erleicht damit die Orientierung.

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Madagaskar, die große rote Insel im indischen Ozean von oben gesehen. Rot leuchtet der eisenhaltige Lateritboden in den Himmel, aus dem hier Häuser und Straßen gebaut sind.



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Das Isalo-Massiv ist der Ort in dem die Volksgruppe der Bara ihre Toten bestatten. Den Ahnen zu Ehren legt jeder, der es zum ersten Mal betritt einen Stein auf einen Haufen.

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Am fenêtre d´Isalo passiert man die letzte markante Felsformation bevor sich der Blick in den endlosen Weiten der palmenbestandenen Ebene des Westens verliert.

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Die Zingis von Ankarana. Schon der Name verrät die Schärfe der stacheligen Nadeln, die Sonne, Wasser und Wind im Laufe von Jahrmillionenen aus der Felsformation geshapt haben.

Karte von Madagaskar
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Mehrspänniger Ochsenkarren.

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Ein Minibaobab: Gleich seinen großen Artgenossen speichert auch das Pachypodium über Monate hinweg genügend Wasser in seinem Knollenstamm um in den Trockenregionen Westmadagaskars zu überleben.

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Weit verstreut in der Landschaft liegen sie im Hochland, die vielen Siedlungen und Gehöfte. 90 % der Madagassen leben als Bauern und Viehzüchter.



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Auf den ehemals bewaldeten Hügel klaffen als Folge der Waldrodung tiefe Schrunden und Narben, die sog. ´Lavakas´. Ausgewaschen durch den Regen bleiben kahle Hügel aus roter Lateriterde zurück, auf denen nur noch Steppengras gedeiht.

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In kleinen Gruppen stehen die einfachen Lehmhäuser des Hochlands. Innen ist meist nicht mehr als eine Kochstelle und eine Schlafgelegenheit zu finden.

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Den Dorfältesten ´le Président du foko- tany´sollte man immer fragen wenn man in einem der kleinen Dörfer übernachten will. Die Gastfreundschaft ist groß und dem Reisenden wird gerne weitergeholfen.

Karte von Madagaskar
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Auf einer schmalen Trasse, die Anfang des 20. Jahrhunderts von chinesischen Arbeitern in den dichten Urwald geschlagen wurde, verkehrt einmal täglich ein französischer Zug aus den 30-er Jahren. Er verbindet die Küste mit Fianarantsoa im Hochland.

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Bei jedem Halt verkaufen Fliegende Händler exotische Früchte, gegrillte Flußkrebse oder gefüllte Teigtaschen - die Zugfahrt ist eine kulinarische Reise von der Küste ins Hochland.

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Zentraler Ort in den Dörfern ist immer der große Baum. Der ´arbre à parlarbre´ unter dem die Alten Geschichten er- zählen, Liebschaften knistern oder einfach nur die Mittagshitze über- brückt wird.



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Berglandschaft im Natio- nalpark von Andringitra. Die höchsten Berge erreichen mit 2.600 m alpine Maßstäbe.

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Für das Hochland typisch sind die Backsteinbauten mit ´Westernterasse´. Der Backstein wurde allerdings erst Anfang des 20. Jhd. von den Briten eingeführt.

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Ambalavao ist berühmt für sein Antaimoro-Papier. Ein aus zerstoßenen Pflanzen- fasern geschöpftes Per- gament, in das man, im feuchten Zustand ge- trocknete Blumen drückt.

Karte von Madagaskar
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Typisch sind die weißen Marktschirme die tagsüber vor der sengenden Sonne schützen.

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Kindergesichter im Westen Madagaskars.

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Felsige Berg- und Hügel- landschaft des zentralen Hochlandes.



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Der Westen ist wegen seiner Trockenheit nur spärlich besiedelt und auf den Böden gedeiht nicht viel mehr als der anspruchlose Maniok. Im Erdinneren verbergen sich allerdings die eigentlichen Schätze. Goldstaub findet sich in den trocken gefallenen Flußtälern, und machen Bauern lockt die Aussicht auf Reichtum und Wohlstand in die Saphirfeldern und Turmalinminen dieser Region.

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Die Ahnen sind nicht tot so lange die Erinnerung an sie weiterlebt. Lange hat die Familie gespart damit eine Famahidjana, eine Leichenwende stattfinden kann. Die Exhumierung ist für die Angehörigen ein Freudenfest mit ausgelassenem Tanz und Musik.

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Die neuen Kleider der Toten: Alle paar Jahre werden die verblichenen Gebeine der Toten bei einer Famahidjana in neue Tücher gewickelt. Jeder Knoten auf dem Bündel steht hier für eine Zeitraum von 5 Jahren seit der letzten Exhumierung. Auch die Toten haben ein Recht darauf zu erfahren was sich alles ereignet hat, und so werden sie durch das Dorf getragen, angeheiratete Familienmitglieder und auch die jüngsten Nachfahren vorgestellt.

Karte von Madagaskar
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Mit Holz beladener Ochsenkarren: Brandrodung und die zum Kochen benötigte Holzkohle bereiten Madagaskar Probleme. Mit schnellwachsenden Eukalyptusbäumen versucht man Wieder- aufforstung zu betreiben. Doch ver- mutlich werden in 50 Jahren, bis auf ein paar Schutzgebiete auch die verbliebenen Wälder verschwunden sein.

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Die Sakalava sind berühmt für Ihre kunstvoll geschnitzten Gräber mit Themen aus dem Leben des Toten. Die erotischen Figuren sprechen für die Leidenschaft und die Lebensfreude der Menschen.

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Zeburinder sind ein Statussymbol. Bei manchen Volksgruppen werden sie nur bei einer Totenfeier geschlachtet. 50 Hörnerpaare und mehr zieren dann das Grab und zeugen so vom gesellschaftlichen Status des Verstorbenen.



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Affenbrotbäume: Bis zu 1000 Jahre alt, sind die riesigen Bäume die aussehen als würden sie mit den Wurzeln nach oben im Boden stecken. Acht Leute benötigt man um mit ausgestreckten Armen den Stamm zu umgreifen.

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Die munteren Lemuren und Indris sind die bekanntesten Tiere Madagaskars. Dieser Sifaka hat ein watteweiches Fell . Dabei sind Lemuren keine Affen. Denn Madagaskar hat mit der Abspaltung von Afrika vor 300 Mio. Jahren eine eigene Entwicklung genommen. Deshalb sind hier 80 % der Flora und Fauna endemisch.

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Der Katta ist mit seinem schwarz-weiß geringelten Schwanz ist der bekannteste Lemur Madagaskars.

Karte von Madagaskar
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Pfeilschnell, wie ein Katamaran fliegen die Segelpirogen mit ihren Dreiecksegeln über das Wasser des Inneren Riffs.

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Oktopus zum Trocknen in der Sonne.

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Fischfang in Anakao: Vom Ufer aus ziehen die Männer das ausgelegte Treibnetz wieder an Land.